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Sonntag, 26. Juni 2005, 11:00 Uhr, Exkursion
Jüdisches Leben im Alpenvorland
Literarische Exkursion mit Elisabeth Tworek
Elisabeth Tworek, Leiterin des städtischen
Literaturarchives Monacensia, beschreibt in ihrem Buch »Spaziergänge durch das
Alpenvorland der Literaten und Künstler« (Arche Verlag Hamburg, Zürich 2004),
welch lebendiges jüdisches Leben im Alpenvorland vor der NS-Diktatur existierte.
Sie wird uns auf den Spuren von Ernst Bloch, Kurt Tucholsky,
Lion Feuchtwanger, Arthur Schnitzler, Bruno Frank durch Garmisch-Partenkirchen
führen. Es geht weiter nach Murnau am Staffelsee, wo wir den Spuren des Mäzens
James Loeb, des Widerstandskämpfers Christoph Probst sowie denen von Nahum
Goldmann und Jakob Klatzkin folgen.
Voranmeldung bis 21. Juni im Kulturzentrum der IKG per E-Mail
unter kultur@ikg-m.de oder
telefonisch unter (089)471067.
Neuhebräisch
(Iwrith)
Derzeit in sieben verschiedenen Kenntnisstufen
- Montag 18:00 -19:30 Uhr, Stufe 3 19:30-21:00 Uhr, Stufe 2
- Dienstag 18:00 -19:30 Uhr, Stufe 5 19:30-21:00 Uhr, Stufe 0
- Mittwoch 18:00-19:30 Uhr, Stufe 6 19:30-21:00 Uhr, Stufe 7
- Donnerstag 18:00-19:30 Uhr, Stufe 4 19:30-21:00 Uhr, Stufe
1
Kursleiterin: Gila Melzer Kursdauer zwischen 2.05 und
28.07.2005 Auskünfte zu Kursgebühr und Anmeldeformalitäten im Büro des
Kulturzentrums
Mo mit Do von 16 bis 19 Uhr,
Telefon (0 89)471067
E-Mail: kultur@ikg-m.de

Gila Melzer im Untericht.
Foto: Vitaly Ushakov
Folkloretanz
(israelischer Volkstanz)
Jeweils montags von 19:00-20:00 Uhr
Basiskurs (Es werden die Basisschritte anhand der populärsten
Volkstänze erlernt 19:45-20:45 Uhr
Mittelkurs 20:30-22:15 Uhr
Fortgeschrittene (Von den Teilnehmern wird erwartet, dass
komplexere Tänze relativ zügig erlernt werden)
Kursleiter: Matti Goldschmidt
Beitrag: 4,50 Euro pro Kurs (Basis, Mittel oder
Fortgeschritten) ä 1 '/i Stunden. Für 10 Abende in diesem Trimester kann zu
Beginn eine ermäßigte Dauerkarte zu 38,-Euro (statt 45,- Euro) erworben werden.

Matti Goldschmidt lädt zum Tanz ein
Fotos: Vitaly Ushakov
Russisch als Fremdsprache
Basiskenntnisse wie die des kyrillischen Alphabets sind
erforderlich. Dieser Kurs basiert auf einer universalen Methode, die in Moskau
entwickelt und viele Jahre mit Studenten aus verschiedenen Ländern erprobt
wurde.
Kursleiterin: Raisa Kozina Anmeldung im Büro des
Kulturzentrums.
Deutsch für russisch-jüdische Neuzuwanderer
Kursleiterinnen: Vera Richter und Ruth Lachenmann
Voranmeldung in der Integrationsabteilung der IKG bei Herrn
Martino, Telefon (089) 20 20 8072.
Bilhas Kochkurs:
Jüdische Küche
Zu den jüdischen Feiertagen gehören spezifische Gerichte, die
inzwischen schon Teil der Tradition geworden sind...

Vortrag an der Uni München:
Hoh-, Mölle-,
Mustermann?
Zwischenergebnisse einer Bielefelder Studie zur Gegenwart
antisemitischer Einstellungen am Dienstag, 28. Juni, 19.00 Uhr...
Amtsgericht München findet "Bestrafung
unangemessen":
Kunstaktion gegen Waffen-SS
Im Prozess vor dem Amtsgericht München gegen den
Künstler Wolfram P. Kastner, der im Jahr 2003 zum dritten Mal eine SS-Banderole
auf dem Salzburger Kommunalfriedhof mit einem Scherenschnitt entfernt und dem
österreichischen Bundespräsidenten zugesandt hatte, stellte ein bleicher
Muster-Staatsanwalt den Strafantrag...
Bundesgartenschau München:
Am Ort der Weltreligionen
Gojim-Naches und Gartenarbeit - Die
Publizistin Olga Mannheimer macht sich Gedanken über nichtjüdische
Vergnügungen...
Rechte Bedrohung:
Nazis
in Dorfen und in München
Es ist nicht ganz abwegig, der Vorstellung eines
Bordin Anhängers auf den Diskussionsseiten zu folgen, auf denen er
diagnostizierte: "In Bayern geht die Polizei und der Staat eher auf die Linke,
als auf die Rechte los"...
München - Teheran:
Fußball-Profi Karimi
spielt nicht gegen israelische Mannschaften
Der iranische Fußball-Profi Ali Karimi soll seinem neuen
Arbeitgeber FC Bayern München die Forderung gestellt haben, nicht gegen
israelische Mannschaften spielen zu müssen...
"Judensau"-Skulptur:
Tafel am Regensburger Dom
Wir hatten mehrfach auf die Notwendigkeit hingewiesen,
eine Tafel mit einem gut formulierten und unmissverständlich distanzierenden
Text dort anzubringen. So sehr wir es daher begrüßen, dass endlich eine Tafel
angebracht wurde, erscheint der Text völlig misslungen...
Zum 72. Jahrestag der Bücherverbrennung:
Brandfleck auf dem Königsplatz
Am Dienstag, 10. Mai 2005 um 10.00 Uhr wird der Künstler Wolfram
P. Kastner auf dem Königsplatz vor der Antikensammlung an der Stelle der
Bücherverbrennung von 1933 einen Brandfleck in den Rasen brennen...
SommerUniversitätMünchen2005:
Fremde
Heimat – vertrautes Exil?
Die erste SommerUniversitätMünchen2005 des Lehrstuhls
für Jüdische Geschichte und Kultur hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Woche
lang Studierenden und anderen Interessierten Einblick in jüdische Kultur und
Traditionen zu geben...
München feiert den Yom Haatzmauth:
"Hochstimmung" zum 57. Geburtstag von Israel
Die "Grossen und Kleinen" in München feierten ausgelassen den
Yom Haatzmauth in der Reithalle, wozu die IKG und der Keren Hayesod eingeladen
hatten...
"I like Israel-Tag" in München und bundesweit am 12.
Mai ein großer Erfolg:
Marienplatz versank in blauweißen Israel-Fahnen
Unsere Fotos vermitteln einen Eindruck von der Stimmung,
angesichts der Gesichter und Fahnen ist eigentlich jeder Kommentar
überflüssig!...
Max
Mannheimer wurde von der Stadt München mit der Medaille in Gold "München
leuchtet - Den Freunden Münchens" für seine außergewöhnlichen Verdienste um
Aussöhnung und Toleranz geehrt. Mannheimer, 1920 in Nordmähren geboren,
überlebte die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Dachau. Er ist
Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und unermüdlich in der
Aufklärungsarbeit über die Nazi-Zeit tätig, vor allem durch Führungen im KZ
Dachau und Vorträge vor Jugendlichen.
hagalil.com /
21-06-2005
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